Blogtour: Fiktives Interview mit Katja und Stefan

Gestern habt ihr bei der lieben Shou die Hauptcharaktere Katja und Stefan aus Touchè kennengelernt. Um noch ein wenig mehr über die beiden zu erfahren, hab ich mich mit den beiden zu einem Interview getroffen, welches ich euch heute zeigen möchte.

 

Liebe Katja, erstmal herzlichen Glückwunsch zum Facharzt. Wie fühlt man sich so?

Katja: Ich fühle mich einfach super. Endlich meinen Facharzt in der Tasche zu haben. Ich habe so gebangt, dass ich das schaffe.

Stefan: So ein Schwachsinn, das war doch absolut klar, dass du das schaffst. Du hattest ja schließlich mich als Lehrer.

Katja: Eingebildet bist du ja überhaupt nicht. Ok, du hast mir viel beigebracht und man lernt wirklich viel, wenn man mit dir zusammenarbeitet, aber wirklich ermutigen kannst du einen nicht. Im Gegenteil, du machst einen fertig und bist ein richtiger Kotzbrocken. Auch den Patienten gegenüber.

Stimmt das, Stefan? Bist du wirklich so eklig gegenüber den Patienten?

Stefan: So stimmt das nun auch wieder nicht. Ich lass mich gefühlsmäßig einfach nicht so auf meine Fälle ein, wie Katja es macht. Das ist, ehrlich gesagt, reiner Selbstschutz. Denn wenn ich mich auf jeden Fall so einlassen würde, könnte ich mich wahrscheinlich in ein paar Jahren in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen.

Katja: Trotzdem muss man nicht jedem Patienten so reserviert und sachlich entgegentreten, wie du es machst.

Ich denke, wir sollten das Thema wechseln. Was macht ihr denn so in eurer Freizeit?

Stefan: Katja fährt gern in den Urlaub und lässt alle Fünf gerade sein.

Katja (flüsternd): Wenn du wüsstest.

Stefan: Was?

Katja: Ach nichts, ich mag über meine Urlaubsorte nicht reden, das geht nur mich was an. Aber im Gegensatz zu Stefan bin ich nicht mit dem Krankenhaus verheiratet. Du verbringst jede Minute dort und der Chef muss dich am besten persönlich nach Hause bringen.

Bei euch beiden endet jede Frage in einer Streiterei, oder?

Beide: JA

Einmal seid ihr euch einig. Naja, wie ist es denn mit euren Familien, versteht ihr euch mit denen gut?

Katja: Ich liebe meine Familie. Und auch meine Mitbewohnerin Victoria ist wie eine Schwester für mich. Ich möchte keinen missen.

Stefan: Das Krankenhaus bzw. der Chef und seine Frau mit deren Tochter und meinem besten Freund als Ehemann sind sowas wie eine Familie für mich. Über eine andere möchte ich gar nicht reden.

Katja: Du bist immer sowas von verschlossen, das gibt es doch nicht, kannst du nicht einmal offen und ehrlich sein.

Stefan: Doch kann ich: DU nervst, Katja!!

Bei euch beiden scheint die Luft zu knistern, und ich kenne das sehr gut. Also was empfindet ihr für den anderen und kommt mit jetzt ja nicht mit irgendwelchen Ausflüchten, denn mein Interviewinstinkt sagt mir, da ist was im Busch…

Stefan: Katja ist eine absolute Nervensäge, die immer meint, alles besser zu wissen. Auch wenn sie ganz hübsch und talentiert ist.

Katja: Das ist ja ein richtiges Kompliment aus deinem Mund. Stefan ist ein arroganter Arzt, der seinen Job zwar versteht, sich aber nicht auf seine Patienten einlässt. Wobei er sicher einen weichen Kern besitzt, den er einfach nicht zeigen möchte. Außer vielleicht bei seinem Auto, das absolut schrecklich ist.

Ok, das waren zwar nicht die Dinge, die ich hören wollte, aber mehr bekommt man aus euch einfach nicht raus. Dann frag ich einfach was anderes: Warum ist Stefans Auto so schrecklich?

Stefan: Eine gute Frage, denn ich finde mein Auto einfach wahnsinnig super. Was gibt’s daran auszusetzen?

Katja: Es ist eine Benzinschleuder schlechthin, das ist nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern kostet auch eine Menge Geld. Und bei den Geschwindigkeiten, die du fährst, bist du nicht nur für dich selbst, sondern auch für die anderen eine Bedrohung.

Stefan: Katja, reg dich bitte ab.

 

Ich hoffe, euch hat das Interview der beiden gefallen.
Morgen könnt ihr euch dann bei Manja die Schauplätze des Buches genauer ansehen.
Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

_______________________________________________________________

Natürlich könnt ihr auch noch was gewinnen, wenn ihr bis 13.04., 23.59 Uhr folgende Frage beantwortet:

Wie würdet ihr mit so einer „Hass-Liebe“ zwischen euch und eurem Kollegen umgehen?

Alle Antworten als Kommentar landen im Lostopf.

Die Gewinne: 

  1. Preis

1x  „Touché“ in Print + Schmucklesezeichen, signiert 

2.-3. Preis
je 1x „Touché“ in Print, signiert 

4.-5. Preis
je ein eBook „Touché“ im Wunschformat inkl. Widmung

  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz

 

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10 Antworten zu Blogtour: Fiktives Interview mit Katja und Stefan

  1. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    Hass-Liebe..schwierige Sache…denn diese Gefühlsstufen sind schon sehr heftig oder?
    Ich persönlich, kann und möchte nie jemanden „hassen“ O.K.

    Deshalb würde ich mit diesem Menschen auf einer ganz normalen Bacis reden und gut ist es.

    LG..Karin..

  2. Sonjas Bücherecke schreibt:

    Hallo,
    ein toller Beitrag, hat Spaß gemacht, diesen zu lesen.
    Hass-Liebe, das würde ich keinem Menschen wünschen. Ich kann mir nicht vorstellen jemanden zu hassen. Für mich führt ein Gespräch zur Lösung mancher Probleme.

    Wünsche ein schönes sonniges Wochenende.
    Liebe Grüße
    Sonja

  3. Daniela S. schreibt:

    So eine Situation finde ich sehr schwierig. Ich versuche immer, zu allen freundlich zu sein und würde versuchen die Sache zu entschärfen, vielleicht mit einem klärenden Gespräch unter Kollegen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  4. Christine S. schreibt:

    Hallo zusammen,

    erstmal danke für den wirklich tollen Beitrag.
    Nun zu deiner Frage, wie ich mit Hass-Liebe umgehen würde. Wenn ich ehrlich bin, hab ich absolut keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll. Mir ist sowas bisher noch nie passiert und ich neige eigentlich auch dazu, Probleme aus dem Weg zugehen, indem ich zu allen immer möglich freundlich bin. Versuche mich nicht reizen zulassen und schon frühzeitig eine Lösung für evtl. Problematik zufinden.

    Liebe Grüße
    Christine

  5. Margareta Gebhardt schreibt:

    Hallo 🙂
    Ich kann nicht sagen wie ich damit umgehen wurde da
    ich noch nicht sowas erlebt habe und hoffe das ich nicht erleben muss.
    Aber oft Gespräch hilft schon.
    Liebe Grüße Margareta

  6. Marina Mennewisch schreibt:

    Hallo!
    Das ist etwas schwierig zu beantworten.Hass- Liebe hört sich negativ an.Ich finde es kommt darauf an wie das Verhältnis tatsächlich ist!Necken sich zwei Personen den ganzen Tag und wissen ,eigentlich sind wir verliebt aber wir können es uns nicht eingestehen,dann finde ich es o.k.
    Ist es aber so,dass jemand einen anderen ständig neckt und der andere überhaupt nichts von jemandem möchte finde ich es blöd.Wäre ich in der Situation würde ich dann auch das Gespräch suchen.
    LG Marina

  7. Katja schreibt:

    Hallöchen. 🙂
    Also ich finde die Frage auch schwierig zu beantworten, wenn ich ehrlich bin, da ich eine solche Hass-Liebe nicht habe und da kann ich nicht sagen, wie ich damit umgehen würde.
    Aber ich würde versuchen, die Lage etwas zu entspannen, weil das ist eben so ist, dass man ja mit Kollegen arbeiten muss.
    Alles Liebe,
    Katja

  8. SaBine K. schreibt:

    Hallo,

    hmm ich würde wohl auch so zurücksticheln wie der andere das tut und ansonsten versuchen demjenigen so gut es geht aus dem Weg zu gehen.

    LG
    SaBine

  9. Ruby-Celtic schreibt:

    Hey,

    das ist eine schwierige Angelegenheit, denn solch eine Hass-Liebe tut allen Beteiligten glaube ich mehr weh als das es gut tut. Ein klärendes Gespräch wäre da wohl die einzigste Lösung.

    Liebe Grüße,
    Ruby

  10. Angelika Hartmann schreibt:

    Hallo,

    das ist wirklich nicht einfach zu beantworten, doch sollte man versuchen eine Ebene zu finden auf der man relativ „normal“ miteinander umgehen kann.
    Alles andere ist Dauerstress und unproduktiv. 🙂

    Liebe Grüße

    Angelika Hartmann

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