Der mysteriöse Mr. Spines – Wings

Autor: Jason Lethcoe
Seiten: 224
Verlag: ArsEdition
ISBN: 376075323X

 Edward Alistair Macleod ist 14 Jahre alt, 2 Meter groß und spindeldürr. Außerdem hat er Probleme mit dem Sprechen, da er stottert. Dies verschwindet aber immer dann, wenn er sich in seine Gedanken stürzt und dabei wundervolle Kartenhäuser baut. Nachdem seine Mutter verstorben ist und er seinen Vater nicht einmal kennt, wurde er von seiner Tante aufgenommen, die aber Probleme mit seiner Erziehung hatte und ihn deshalb auf eine Schule für schwer erziehbare Jugendliche schickt. Dort werden die Jugendlichen ausgebildet, eklige und schmutzige Arbeiten auszuführen, die sonst keiner erledigen möchte. Dort wird Edward von anderen Mitschülern wegen seines Aussehens und seines Sprechens gehänselt und verspottet.

Doch eines Tages passiert etwas unvorstellbares, Edwards Rücken beginnt zu jucken und auf einmal wachsen ihm riesige, schwarze Flügel. Natürlich tauchen mit den Flügeln auch einige Probleme auf. Es begegnen ihm sowohl Geschöpfe, die ihm schaden, aber auch andere, wie z.B. der mysteriöse Mr. Spines, die ihm helfen wollen bzw. seine Unterstützung bei einer Aktion benötigen, die nicht nur ihr, sondern auch sein Leben verändern wird.

Als ich dieses Buch in Händen hielt, war ich sofort angesprochen. Das Cover ist zwar in düsteren Farben gehalten, was mich aber nicht abschrecken ließ, sondern meinen Drang nach Fantasy-Geschichten anregte. Der Titel wurde in einem schönen silbernen, leicht geprägten Schriftzug gehalten, wodurch das Buch nochmal einen geheimnisvollen Touch bekommt.
Der Roman lies sich sehr flüssig und zog einen schnell in seinen Bann, da schon von Beginn des Buches über Edwards juckenden Rücken erfuhr und man natürlich wissen wollte, was es damit auf sich hatte. Es ist wirklich eine sehr phantasievolle und spannende Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Ebenso werden einige Bereiche in Edwards Leben neu durchleuchtet, wodurch eine ganz andere Perspektiven aufgedeckt werden, über die ich nicht mehr sagen möchte, um keinem die Spannung zu nehmen.
 Auch die Beschreibungen der verschiedenen Geschöpfe brachten einem schnell ein genaues Bild vors Auge, dennoch würde ich jedem raten, der das Buch liest, gelegentlich einen Blick in den hinteren Teil des Buches zu werfen, denn dort befindet sich ein Glossar, in dem alle Begriffe und Personen noch erklärt werden.
Gerade weil mir das Buch sehr gut gefallen hat, war ich sehr enttäuscht, dass die Geschichte so abrupt endet, und man sich bis Februar 2011 auf die Folter spannen lassen muss, bis man endlich erfährt, wie die Handlung weitergeht. Man kann zwar ein schon in den zweiten Teil „Flight“ hineinlesen, dennoch würde man gerne weiterlesen und damit muss man sich leider noch ein wenig gedulden.

Nochmals vielen Dank für das Rezensionsexemplar an

 

 

 

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